alte Apfelsorten
Die bekanntesten unter den alten Apfelsorten sind sicher Boskoop, Berlepsch und Cox. Apfelliebhaber schätzen sie nicht wegen ihrer hochglänzenden Oberfläche, sondern vor allem wegen ihres unverwechselbaren, intensiven Geschmacks. Das sind zweifelsohne Äpfel mit Charakter.
Viele alte Sorten unterscheiden sich von modernen Sorten in ihren Eigenschaften, zum Beispiel bei Geschmack, Aroma, Säure und Inhaltsstoffen. Gerade diese Vielfalt macht alte Apfelsorten für viele Apfelliebhaber besonders interessant.
Warum sie dennoch immer seltener werden?
Viele alte Apfelsorten haben besondere Pflegeansprüche und können im Anbau anspruchsvoller sein. Neuere Sorten werden unter anderem auch mit Blick auf ihre Anbaueigenschaften, Ertrag, Lagerfähigkeit und Widerstandsfähigkeit ausgewählt und weiterentwickelt.
Bei alten Sorten können dadurch höhere Pflegeaufwände, geringere Erträge oder eine kürzere Lagerfähigkeit entstehen. Das macht ihren Anbau für den Erwerbsobstbau teilweise anspruchsvoller.
Warum wir sie trotzdem unbedingt erhalten wollen?
Sorten wie Berlepsch, Boskoop oder Cox sind aus unserem Apfeluniversum einfach nicht rauszudenken. Auf ihren einzigartigen Geschmack möchten wir nicht verzichten und zum Glück sehen das viele andere Apfelliebhaber genauso.
Aber auch über den Geschmack hinaus ist Sortenvielfalt interessant: Alte und neue Apfelsorten bringen unterschiedliche Eigenschaften mit. Eine große Vielfalt an Sorten bietet damit auch eine breite Grundlage für die weitere Entwicklung und den Erhalt unterschiedlicher Sorteneigenschaften.
Für uns gehören alte Apfelsorten deshalb einfach zum Obstbau dazu. Sie erzählen ein Stück Geschichte und sorgen dafür, dass unser Apfeluniversum schön vielfältig bleibt.
Alte Apfelsorten auf einen Blick
Boskoop, Alkmene, Berlepsch, Cox Orange, Discovery, Goldparmäne, Gravensteiner, Lippe Biesterfelder Renette, Vistabella